WM Teilnehmer: Deutschland
Nach Platz der bei der WM 2006 und dem Vize-Europameistertitel 2008 meisterte die deutsche Nationalelf auch die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika mit Bravour: acht Siege und zwei Unentschieden standen am Ende in Gruppe 4 zu Buche: Platz eins vor den starken Russen und Finnland. Besonders die Abwehrleistung, nur fünf Gegentore in zehn Partien, war überragend – vor allem, wenn man bedenkt, dass drei dieser Tore beim Remis in Helsinki fielen. Auch wenn die Testspiel-Niederlage im März gegen Argentinien einen Rückschlag bedeutete und die Ausfälle von Kapitän Michael Ballack und Allrounder Heiko Westermann schmerzen, fährt die jüngste deutsche Mannschaft seit 1934 mit jeder Menge Selbstvertrauen nach Südafrika und hat ein klares Ziel: den Weltmeistertitel!
Dabei wird der Bundestrainer, nach der überragenden Saison des FC Bayern, wohl auf einen Block des Rekordmeisters setzen – bis zu fünf Spieler aus dem Kader von Louis van Gaal könnten zum WM-Auftakt in der Startformation stehen. Dazu kommen weitere junge Spieler wie Sami Khedira (VfB Stuttgart), Mesut Özil (Werder Bremen) oder Toni Kroos (Bayer Leverkusen), die auch international schon ihre Klasse bewiesen haben. Obwohl mit Serbien, Ghana und Australien durchaus respektable Gegner auf die Deutschen warten, gilt die Mannschaft von Jogi Löw als Favorit auf Platz eins in Gruppe D. Will man den Weltmeistertitel holen, sollte die Vorrunde den „jungen Wilden“ keine Probleme bereiten...
WM Aufgebot Deutschland
Tor:
Hans-Jörg Butt (Bayern München), Manuel Neuer (FC Schalke 04), Tim Wiese (Werder Bremen)
Abwehr:
Philipp Lahm, Holger Badstuber (beide Bayern München), Per Mertesacker (Werder Bremen), Marcell Jansen, Jerome Boateng, Dennis Aogo (alle Hamburger SV), Arne Friedrich (Hertha BSC), Serdar Tasci (VfB Stuttgart)
Mittelfeld:
Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Sami Khedira, (VfB Stuttgart), Mesut Özil, Marco Marin (beide Werder Bremen), Toni Kroos (Bayer Leverkusen), Piotr Trochowski (Hamburger SV)
Angriff:
Miroslav Klose, Mario Gomez, Thomas Müller (alle Bayern München), Stefan Kießling (Bayer Leverkusen), Lukas Podolski (1. FC Köln), Cacau (VfB Stuttgart)
Fussball Trainer Deutschland
Joachim Löw ist seit 1. August 2006 Bundestrainer – er trat nach der Weltmeisterschaft im eigenen Lande die Nachfolge des zurückgetretenen Jürgen Klinsmann an, als dessen Assistent er zuvor zwei Jahre lang gearbeitet hatte. Der ehemalige Stürmer spielte in der 2. Liga für den SC Freiburg (81 Tore), außerdem lief er in der Bundesliga für den Karlsruher SC sowie Eintracht Frankfurt auf. Nach einer Trainer-Tätigkeit in Frauenfeld kam er 1995 zunächst als Co-Trainer nach Stuttgart, bis er 1996 zum Chef befördert wurde. Anschließend war der mittlerweile 50-Jährige bei Fenerbahçe Istanbul dem KSC, Adanaspor, dem FC Tirol Innsbruck und FK Austria Wien unter Vertrag, ehe er 2004 zum DFB wechselte.
Fussball Star Deutschland
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Michael Ballack könnte der Bremer Mesut Özil zum Star des deutschen Teams werden. Der erst 21-jährige offensive Mittelfeldspieler vom SV Werder Bremen führte noch vor gut einem Jahr die U21-Auswahl Deutschlands zum Titelgewinn in Schweden – jetzt will der unbekümmerte Spielmacher mit der A-Nationalmannschaft den WM-Pokal holen. Der ehemalige Schalker, der für nur 4,25 Mio. Euro an die Weser gewechselt war, hat alles, was ein Weltstar braucht: Er ist technisch versiert, laufstark, ideenreich, sucht das Risiko und hat dazu noch den Blick für den Mitspieler. Auch wenn er noch an seiner Robustheit und seinem Torabschluss arbeiten muss, könnte Özil bei dieser Weltmeisterschaft der ganz große Durchbruch gelingen. Er selbst sagt selbstbewusst: „Beim Finale in Johannesburg will ich dabei sein.“
Nach den Enttäuschungen von 2006 und 2008 hat es Dänemark endlich wieder zu einem großen internationalen Turnier geschafft. Souverän setzte sich die „Olsen-Bande“ in der Qualifikation gegen die starke Konkurrenz aus Portugal und Schweden durch und holte mit 21 Punkten den Gruppensieg.
» » mehr
Nach der überragenden Qualifikation, in der man die Ukraine und Kroatien deutlich distanzierte, muss auch bei der WM mit den Engländern gerechnet werden. Die Superstars, Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard sind in sehr guter Form und unter Fabio Capello hat das Team auch endlich die lange vermisste Disziplin und taktische Ordnung wiedergefunden.
» » mehr
Überzeugt hat die französische Nationalmannschaft schon lange nicht mehr. In Gruppe sieben der WM-Qualifikation reichte es nur zum zweiten Platz hinter Serbien, wobei man gegen Österreich eine peinliche 1:3-Niederlage kassierte. Und auch in der anschließenden Relegation gegen Irland überzeugten „Les Bleus“ keineswegs
» » mehr
Trotz aller Kritik hat es die Mannschaft von Otto Rehhagel mal wieder geschafft. Zwar wurde man in Qualifikation von der Schweiz auf den zweiten Platz verwiesen, doch in der Relegation schalteten die Griechen überraschend die Ukraine aus und lösten somit das Ticket nach Südafrika.
» » mehr
Schon am sechsten Spieltag der Qualifikation löste die holländische Nationalmannschaft, als erstes europäisches Team überhaupt, das Ticket für die WM in Südafrika – am Ende stand die makellose Bilanz von 24 Punkten aus acht Spielen.
» » mehr
Ohne Niederlage gewann die „Squadra Azzurra“ die Gruppe acht der Europa-Qualifikation und ließ Irland und Bulgarien souverän hinter sich – dennoch überzeugte die Elf von Marcello Lippi nicht immer.
» » mehr
Eigentlich war der WM-Zug für Portugal schon abgefahren, als man sich mit vier Siegen und einem Unentschieden in den letzten fünf Qualifikationsspielen doch noch Platz zwei hinter Dänemark – und damit zumindest den Relegationsplatz – sicherte.
» » mehr
Nach dem katastrophalen Start in die WM-Qualifikation mit einer 1:2-Niederlage gegen Luxemburg gelang den Schweizern in der vermeintlich „leichten“ Gruppe 2 die Wende, so dass am Ende der Gruppensieg vor Griechenland, Lettland und Israel stand.
» » mehr
Vor den favorisierten Franzosen setzte sich Serbien in Europa-Qualifikationsgruppe sieben souverän durch und sorgte damit für die erste faustdicke Überraschung. Die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Antic spielt einen sehr dynamischen Fußball und sorgt immer wieder für Gefahr vor dem Tor – in der Abwehr hingegen stehen mit Nemanja Vidic und Branislav Ivanovic zwei Verteidiger mit Weltklasseformat.
» » mehr
Letztlich souverän setzte sich die Slowakei mit sieben Siegen und einem Unentschieden in Europa-Gruppe 3 durch und fährt damit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes zu einer Fußball-Weltmeisterschaft.
» » mehr
Damit, dass die Nationalmannschaft Sloweniens in der Europa-Qualifikationsgruppe 3 Tschechien, Nordirland und Polen in die Schranken verweist und hinter der Slowakei den zweiten Rang belegt, hatte wohl kaum einer gerechnet. Dass sie sich im Anschluss in den Play-off-Spielen auch noch gegen die spielstarken Russen durchsetzten.
» » mehr
Wie schon bei der EM 2008 kann die spanische Nationalmannschaft auch bei der Weltmeisterschaft in Südafrika auf ein absolutes Starensemble zurückgreifen. Schon in der Qualifikation untermauerten die Iberer ihre Klasse – beinahe im Spaziergang und mit einer makellosen Bilanz von 30 Punkten aus 10 Spielen belegten sie den ersten Platz in ihrer Gruppe
» » mehr
Nach Platz der bei der WM 2006 und dem Vize-Europameistertitel 2008 meisterte die deutsche Nationalelf auch die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika mit Bravour: acht Siege und zwei Unentschieden standen am Ende in Gruppe 4 zu Buche: Platz eins vor den starken Russen und Finnland. Besonders die Abwehrleistung, nur fünf Gegentore in zehn Partien, war überragend.
» » mehr